Integration geht durch den Magen - Die Fotostrecke
Lecker, lecker! Die REHACARE.de-Redaktion durfte einem Integrationsbetrieb in der Kantine des Kölner Oberlandesgerichtes bei seiner Arbeit über die Schulter gucken.
Die Kantine im Oberlandesgericht Köln befindet sich im vierten Stock und bietet täglich vier verschiedene Menüs.
Boris Rywelski und seine Kollegin Verena Meyer bereiten den Curryreis vor.
Verena Meyer sorgt dafür, dass es richtig gut schmeckt. Und schon duftet es überall nach Curry.
Bettina Kordelis kümmert sich um die Salate und Desserts.
Bettina Kordelis richtet pro Tag bis zu 150 Salate an.
Noreddine Gueldi kümmert sich darum, dass immer sauberes Besteck und Geschirr vorhanden sind. Das Spülband hilft ihm dabei.
Bettina Kordelis und ihre Kollegin bereiten alles für die Essensausgabe vor.
Doris Borgmann serviert routiniert kleine Snacks. Sie arbeitet seit über 29 Jahren in der Kantine im Oberlandesgericht.
Boris Rywelski bringt die italienische Gemüsepfanne in den Speisesaal.
In der Kantine gibt es eine extra große Gemüsebar.
Doris Borgmann kassiert und hat immer ein Lächeln für die Kunden übrig.
Verena Meyer putzt die große Pfanne: "Wir sind schließlich eine saubere Küche!"
Integration geht durch den Magen - Die Fotostrecke
Aussteller der REHACARE
Über 750 internationale Aussteller präsentierten auf der REHACARE 2011 zahlreiche Innovationen, die helfen können, selbstbestimmtes Leben möglichst einfach zu gestalten.
Anja Meyer (45, Assistentin der Einsatzleitung) präsentiert die Firma Toll 24 (Standort: Bad Liebenzell) auf der REHACARE 2011, die rund um die Uhr Betreuung für Pflegebedürftige bietet: „Wir nutzen die Messe, um unsere Dienste bekannt zu machen und Kontakte mit Anbietern zu knüpfen, die konform mit uns arbeiten - wie Krankenhäuser oder Hersteller von bestimmten Pflegeprodukten.“
Britt Haselbach (49, Geschäftsführerin, Designerin) von Mira-Art GmbH hat zusammen mit ihrem Mann den Ausstellungsstand eigenhändig aufgebaut: „Bei unseren Produkten, besonders bei dem Traumschwinger, die in einer kleiner Manufaktur bearbeitet werden, achten wir vor allem auf die Qualität.“
Ercan Tutal (50) und Deniz Karci (37) sind ehrenamtliche Mitarbeiter des türkischen Vereins für Alternatives Leben (Standort: Istanbul) und stellen auf der REHACARE ihr Projekt „The Dreams Academy“ vor: „In diesem Projekt bieten wir Jugendlichen mit Behinderung Ausbildung in verschiedenen Kunstrichtungen an.“
Josef Jakobe (58, Geschäftsführer) von SwissTrac (Standort: Küssnacht/Schweiz) ist schon zum zehnten Mal auf der REHACARE: „Dieses Jahr nehmen sich die Besucher besonders viel Zeit für uns und fragen auch jedes Mal, ob wir nächstes Jahr wiederkommen.“
Klaus Heinrich (70, Inhaber) von der Firma Heinrich (Standort: Bammental) freut sich über die vielen internationalen Besucher auf der REHACARE: „Gestern war sogar ein Kunde aus Australien an unserem Stand. Wir sind das erste Mal seit vielen Jahren erneut auf der Messe und kommen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder.“
Michiel Meijers (51, Manager) von SailWise (Standort: Bunnik/Holland) organisiert Wassersportreisen für Menschen mit Behinderung und hat auch zur REHACARE seine Teilnehmer mitgebracht: „Es ist uns wichtig, den Menschen zu zeigen, welche Wassersportarten auch trotz einer Behinderung möglich sind.“
Rudolf Moser (50, Verkaufsmanager) von Softub (Standort: Ottersberg bei Bremen) ist mit den Messebilanzen sehr zufrieden und möchte nächstes Jahr wiederkommen: „Unsere Whirlpools sind barrierefrei, rutschfest, sehr leise und haben eine elastische Form. Aus diesen Gründen sind die Besucher von REHACARE sehr begeistert von den Produkten.“
Stefan Epp (42, Geschäftsführer/Kletterwandbauer) und Quirin Waldhauser (38, Physiotherapeut) von PhysioClimb (Standort: Fürstenfeldbruck) stellen auf der REHACARE ihre Systemkletterwand fürs Therapeutische Klettern vor: „PhysioClimb gibt es erst seit etwa sechs Monaten. Auf der Messe haben wir die Chance, die Firma bekannter zu machen und das Interesse der Menschen mit Behinderung für das therapeutische Klettern zu wecken.“
Stefan Hammer (40, Geschäftsführer) von ISYbe (Standort: Prichsenstadt bei Würzburg) probiert die Messe zum ersten Mal aus: „Die Trinkflaschen von ISYbe sind bereits in Krankenhäusern und anderen Pflegeeinrichtungen im Einsatz. Da die REHACARE Menschen aus diesen Branchen verbindet, möchten wir auch nächstes Jahr wieder ausstellen.“
Thorsten Beckmann (44, Versicherungskaufmann) von der Bruderhilfe Pax Familienfürsorge (Standort: Detmold/Kassel) präsentiert seine Firma bereits seit über zehn Jahren auf der REHACARE: „Wir sind der erste Versicherer für Menschen mit geistiger Behinderung und stellen hier unseren speziellen Versicherungsschutz vor.“
Tommy (40, Geschäftsführer) und Pei (Managerin) von LUFADA (Standort: Taiwan) haben einen sehr weiten Weg zur Messe in Düsseldorf zurückgelegt. Trotzdem freuen sie sich jedes Jahr deswegen nach Deutschland zu fliegen: „Der europäische Markt ist sehr wichtig für uns. Auf der REHACARE kommen wir innerhalb von kurzer Zeit mit vielen internationalen Austellern und Besuchern in Kontakt.“
Ulrich Maschkow (43, regionaler Verkaufsleiter) von VASSILLI Deutschland (Standort: Löhne) stellt dieses Jahr zusammen mit seinen Kollegen einige Neuigkeiten vor: „Eines unserer Highlights ist ein Elektrorollstuhl mit 4-Räder-Antrieb, mit dem man sogar am Strand problemlos vorankommt.“
Aussteller der REHACARE - Bildergalerie
Besucher der REHACARE
Die REHACARE International 2011 lockte wieder Menschen aus allen Regionen an. In den sechs Messehallen waren sie auf der Suche nach nützlichen Informationen für Beruf und Freizeit.
Iris (51, Hausfrau) und Peter (54, Ingenieur) Koch aus Bochum sind sehr gespannt, was die REHACARE zu bieten hat: „Wir haben einen behinderten Sohn und suchen nach einer Alternative für den Rollstuhl, den er von der Krankenkasse bekommen hat“.
Marianne Jäger (54, Augenoptikerin) aus Paderborn ist mit ihrem Auto zur REHACARE gekommen: „Ich möchte mich im Bereich Mobilität, Sitzhilfen und Struma informieren.“
Inge Jansen (32, Psychologin) und Karl Albert Eßer (58, Diplompädagoge) aus Düren arbeiten in einer Sehbehinderteneinrichtung: „Wir kommen regelmäßig zur REHACARE, um Informationen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Es ist jedoch manchmal schwierig, hier einen bestimmten Stand zu finden.“
Anna (23), Viktor (32) und Christel (42) sind Arbeitskollegen. Zur REHACARE sind die Heilerziehungspfleger – für manche wäre es unvorstellbar – aus Köln und Düsseldorf angereist. „Wie auch schon in vorigen Jahren möchten wir auf der Messe neue Ideen sammeln. Diesmal achten wir besonders auf Alltags- und Arbeitshilfen sowie Beschäftigungsmaterial für Erwachsene.“
Reinhard Kurz (80, Rentner) aus Wiehl hat einen schwerstbehinderten Sohn, der seit 51 Jahren von seinen Eltern zu Hause gepflegt wird: „Dank der Informationen, die ich hier bekomme, habe ich einige Tipps erhalten, die mir viele Ausgaben erspart haben.“
Jacqueline (17), Saskia (17), Walmire (17), Lilif (18), Vivien (18) und Denise (17) sind mit der Bahn aus Solingen angereist. Die Auszubildenden interessieren nicht nur die bunten Luftballons: „Die REHACARE ist sehr informationsreich. Es gibt viele Angebote, die für uns als Sozialhelferinnen spannend sind.“
Robert (43, Verwaltungsangestellter) und Andrea (43, Zahntechnikerin) Doerks aus Hilden haben seit Neustem einen Hund: „Man muss mit ihm natürlich immer wieder rausgehen - bei jedem Wetter. Deswegen suchen wir gerade speziell nach Regenbekleidung für Rollstuhlfahrer.“
Sabine Goertz (40, Polizeibeamtin) hatte es nicht weit zur Messe – sie ist nämlich Düsseldorferin: „Ich bin schon das dritte Mal auf der REHACARE und jedes Mal suche ich nach etwas Speziellem. Diesmal brauche ich ein Fahrrad für meine Tochter und möchte mich von den Ideen hier inspirieren lassen.“
Christian Mayer (40, Rentner) kommt zusammen mit dem 11-Jährigen „Dicker“ aus Hagen: „Ich habe schon einige REHACARE-Freundschaften geschlossen. Ein paar von den Leuten treffe ich jedes Jahr hier.“
Christian (29, Student) besucht eine Freundin, die ihre Produkte auf der REHACARE ausstellt: „Am besten haben mir bis jetzt die Sportangebote in Halle 9 gefallen. Es wird jedoch leider wenig für den Freizeitsport angeboten. Da ich ein Handbike fahre, wäre es für mich interessant, mehr darüber zu erfahren.“
Thomas (43, Biologieforscher), Andrea (39, Hausfrau) Vorberge mit ihren Kindern Julius (4) und Karla (4 Monate) kennen die REHACARE schon seit Langem: „Diesmal suchen wir nach einem Auto und spezieller Bekleidung für unseren Sohn.“
Besucher der REHACARE - Bildergalerie
Rollende REHACARE
In den Hallen geht es rund. Egal ob Autos, Rollstühle, Fahrräder, Rollatoren oder Sessel - auf der REHACARE gibt es jede Menge fahrbare Untersätze zu bestaunen.
Dreirad 26 Zoll
Havernich
Halle 3, Stand A43
Elysee
INNOV'SA AKS
Halle 5, Stand C44
Erby xs
Ergobil
Halle 3, Stand E70
Handbike-Simulator
Sopur; Unfallkasse NRW
Halle 3, Stand C74
Handbike-Simulator
Bernard Lang Sportmarketing
Halle 3, Stand D88
Lift-Car
Sano
Halle 7, Stand B04
Magirus Deutz 170 D11
Off-Road-Travel
Halle 4, Stand G37
Manuel Onken (Sonderbaurollstuhl)
Reha Optimal
Halle 3, Stand E13
Smo-Bike
Schwa-Medico
Halle 3, Stand C30
Soul Emotion (KIA)
Kivi mobility freedom
Halle 7, Stand E23
THERA-Vital
Medica
Halle 3, Stand A88
Velo-Plus
Van Raam
Halle 3, Stand A69
x2off-road
Genny Mobility
Halle 7a, Stand C30
Rollende REHACARE - Bildergalerie
Bilderstrecke
Frau Barbara Steffens auf der REHACARE
Muss das Wohn- und Teilhabegesetz NRW geändert werden? Zu diesem Thema fand auf der REHACARE 2011 am 22. September ein Pressegespräch mit Vertretern des VDW (Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland-Westfalen) und Barbara Steffens (Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW) statt.
Muss das Wohn- und Teilhabegesetz NRW geändert werden? Zu diesem Thema fand auf der REHACARE 2011 am 22. September ein Pressegespräch mit Vertretern des VDW (Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland-Westfalen) und Barbara Steffens (Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW) statt.
Barbara Steffens im Pressegespräch auf der REHACARE 2011.
Muss das Wohn- und Teilhabegesetz NRW geändert werden? Zu diesem Thema fand auf der REHACARE 2011 am 22. September ein Pressegespräch mit Vertretern des VDW (Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland-Westfalen) und Barbara Steffens (Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW) statt.
Muss das Wohn- und Teilhabegesetz NRW geändert werden? Zu diesem Thema fand auf der REHACARE 2011 am 22. September ein Pressegespräch mit Vertretern des VDW (Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland-Westfalen) und Barbara Steffens (Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW) statt.
Frau Steffens besuchte die REHACARE 2011 und machte einen Rundgang durch die sechs Messehallen.
Frau Barbara Steffens auf der REHACARE - Bildergalerie
Messe-Highlights
Messe-Highlights der REHACARE 2011
Premiumgym
Das „Premiumgym“ ist laut Aussteller eine Weltneuheit, das Menschen mit und ohne Behinderung hilft, fit zu werden oder Fitness zu erhalten.
Paro, das Robbenbaby
„Paro“, ein Roboter in Gestalt eines Robbenbabys, der in Japan entwickelt wurde und dort in der Pflege und Therapie insbesondere von Menschen mit demenziellen Erkrankungen eingesetzt wird, ist erstmals bei der REHACARE zu sehen.
Paragolfer
Rollstühle gibt es für jede Gelegenheit, ob Alltag, Freizeit oder Sport.
Handbike Race Bandit
Superleicht, bis zu 70 km/h schnell nur mit der Kraft der Hände und flach wie eine Flunder sorgt das Bike für Rennspass auf Pisten.
Unterstützungssystem beim Treppensteigen
Ein brandneues technisches Unterstützungssystem, das beim Treppensteigen hilft.
Messeeingang
In Deutschland ist jeder neunte Einwohner behindert, insgesamt 9,6 Millionen Menschen.
Das intelligente Badezimmer
Mit Hilfe innovativer Technologien stellt dieses intelligente Badezimmer Erinnerungshilfen.
Kunst von und für Menschen mit Behinderung
Die Sinne ein wenig schweifen lassen. Die ausgestellten Kunstwerke auf der REHACARE laden dazu ein.
Basketball hautnah
Das Sport-Center hält an allen Messetagen sportliche Highlights bereit.
Valkee, das Bright-Light-Headset
In klinischen Studien wurden neun von zehn Patienten, die an einer schweren Form der Winterdepression litten, geheilt, wenn sie vier Wochen lang täglich acht bis zwölf Minuten das Headset aufsetzten.
Messe-Highlights - Bildergalerie
Hilfsmittel für Kinder
Auf der REHACARE gibt es Hilfsmittel für Groß und Klein. Auch die Kleinsten können auf der Messe einiges bestaunen.
Bett Dormo
Maatwerk
Halle 4, Stand G22
Der Dalmatiner
Ato Form
Halle 4, Stand B15
Innowalk
Made for Movement
Halle 4, Stand F29
Kids-Car
Jochen Heil
Halle 3, Stand C30
Paro
Teknologisk Institut
Halle 4, Stand F28
PR Kind
Paravan
Halle 4, Stand E16
Reziproke Gehorthese
Rahm
Halle 4, Stand G20
Still- und Lagerungskissen
Corpo MED Germany
Halle 3, Stand A42
Swing Seat
TFH Special Needs
Halle 3, Stand B41
Tauchstäbe Fun Animals
Beco
Halle 3, Stand B28
The Tomcat Tiger
Tomcat SPI Ltd
Halle 3, Stand A74
Therapie-Handpuppe
Living Puppets
Halle 3, Stand A65
Hilfsmittel für Kinder - Bildergalerie
Pimp My Rolli 2011 - Bildergalerie
Im August 2011 suchten wir Deutschlands coolsten Rolli. Hier präsentieren wir die Teilnehmer, die es ins Leservoting geschafft haben.
Der Angler Bernd Höpfner hat sich mithilfe einer Zeltstange, einer Ruderpinne und Klebeband sein Hobby leichter gemacht: „Ein normaler Angelrutenhalter war sehr unbequem, man musste sich runter beugen oder es passte nicht, wenn man sein Standplatz kurzzeitig verändert hatte. Mit meiner neuen Lösung habe ich immer die Hand an der Angel und es ermüdet auch nicht.“ Der Berliner hofft, dass sich auch andere Rollifahrer mit der Konstruktion anfreunden können. Tipps dazu gibt er gerne.
Die Räder sollten nicht weiter im Feldmausgrau-Anzug daherkommen. Deshalb hat Bert Dücker zum Pinsel gegriffen: „Ich wollte ein Dekor, das sich harmonisch an den Malgrund, den geschwungenen Radblättern anfügt. Maritime Farben sind positiv und aufmunternd. Den Orka als Motiv habe ich schon des Öfteren verwendet und die Papageientaucher sind immer so schön und dekorativ.“ Mit Transferfolie hat er außerdem eine selbstentworfene Grafik des Leuchtfeuers "Falshöft" auf den Rollibezug gebügelt, um durch den hellen Hintergrund besser erkennbar zu sein. Mit so einem Blickfang kommt der 55-Jährige oft ins Gespräch mit anderen Menschen.
Von Griff bis Speiche Thomas Godoj-Fan: Jeder Zentimeter auf Conny Knäbleins Rollstuhl ist mit Bildern ihres Superstars beklebt. „Dieser Rocksänger mit Charisma hat mich dermaßen berührt, durch seine unverwechselbare Stimme! Ich möchte es nie mehr missen, auf seine Konzerte zu gehen. Ich habe dadurch sehr viel Selbstvertrauen gewonnen.“ Der Star selbst war vom Fahrzeug der 44-jährigen Osnabrückerin mit spastischer Lähmung so begeistert, dass es auf seiner facebook-Seite gezeigt wurde.
Discoalarm: Mit LED-Unterbodenbeleuchtung und roten Lasern stiehlt Marcus Kreutzberger alias „Polohunter“ anderen Tänzern auf der Tanzfläche regelmäßig die Show: „Nun glotzen die Leute nicht mehr, sondern sie staunen und es kommt sogar manchmal vor, dass ich Autogramme geben muss.“ Anderen Partyfans will er Mut machen, auch mit Rolli um die Häuser zu ziehen.
Alles dreht sich um ihn: Martin Miller, 46, verkleidet sich gern – und seinen Rolli: „An Fasching mache ich meistens beim Umzug in Dahn mit, der Rolli muss dann natürlich passend zum Thema ‚gepimpt‘ werden. Wir haben jedes Jahr ein kommunalpolitisches Thema als Aufhänger, dieses Jahr haben wir uns über den neu gebauten Kreisel in der Ortsmitte lustig gemacht. Der Kreisel an meinem Rolli konnte mittels eines alten Handbohrers sogar gedreht werden.“ Die Kupplung seines Speedy-Bikes bringt die Konstruktion zum Halten.
6000 Kilometer auf dem Tacho, Harleytaschen und Indianderschmuck; das Nummernschild aus den USA; dazu eine Hupe, die niemand überhören kann. Der 49-jährige Wiesbadener Martin Lechner bereist mit seinem Rolli die ganze Welt. „Der Edelstahlüberrollbügel ist für mich handgefertigt worden. Die alte gute DM-Uhr soll mich daran erinnern, dass meine Ehefrau auf mich wartet und ich nicht zu spät komme.“ Dabei hilft ihm auch sein eingebautes Navigationsgerät.
49 Strass-Steine, Echtleder-Griffe mit Edelstahlinlet und LED-Rückstrahler: Petra Schwarz mag’s edel. Uhr und Thermometer sind auch stets dabei – die musste das Motorrad rausrücken. Die individuelle Gestaltung half der 54-Jährigen, ihren Rollstuhl zu akzeptieren, den sie erst seit zweieinhalb Jahren nach einer missglückten Halswirbel-Operation braucht: „Mein Mann möchte mir mein neues Leben mit allen Mitteln schön und angenehm gestalten. Dazu gehört auch, dass ich mich mit meinem Rolli anfreunden lerne, was anfangs sehr schwer für mich war.“ Gut, wenn sich der Ehemann mit Carbon, Aluminium und Edelstahl auskennt.
Ab in die Handball-Bundesliga: Mit Bildern von Handballern und Fans feuert Michael Schneider die Spielerinnen des Thüringer Handball Clubs (THC) an. „Damit vertreten wir die THC-Rolli-Fans ‚Rolli Power‘ unserer Mannschaft“, erklärt der 52-Jährige stolz. Per Airbrush - also mit einem Druckluftpinsel - wurden die Bilder auf den Elektrorollstuhl gesprüht.
Der Braunschweiger Basketballverein „New Yorker Phantoms“ hat es Tim Putze, 12, angetan. Und deshalb leuchtet sein Speichenschutz im Basketballdesign. Darauf sammelt er die Autogramme seiner Stars. Noch dazu trägt er sein „Ich-Buch“ immer bei sich, das unter anderem mit Bildern seine Gesten erklärt.
Thomas Reier ist mit elf Jahren der jüngste unter den zehn Besten bei Pimp my Rolli: „Ich bin Traktorfan. Auf meinem Rolli habe ich den Fendt Vario 936, weil ich in dem das erste Mal Traktor gefahren bin. Mein Favorit ist jetzt der Claas Xerion 5000. Aber Mama sagt, ich soll erst mal auf einen Rasentraktor sparen.“
Pimp My Rolli 2011 - Bildergalerie
Fotostrecke: Jule, Dichterin mit Down-Syndrom
Schublade auf, Vorurteil rein, Schublade zu. Auch Menschen mit Down-Syndrom werden oft so abgestempelt. Dass an diesem Denken nichts dran sein muss, zeigt Julia Müller: Sie schreibt Gedichte.
Jule, Dichterin mit Down-Syndrom
Woher - wohin
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Woher - wohin
Erkenntnisse einer Frau mit Down-Syndrom
Am 4. Januar 1989 kam Julia Müller in Remara –Rukoma in Ruanda mit dem Down-Syndrom zur Welt. Seit mehr als einem Jahr arbeitet sie nun als Verpackerin in den Bonner Werkstätten der Lebenshilfe Bonn.
REHACARE.de hat ein paar ihrer selbstgeschriebenen Gedichte zusammengestellt.
Igelirrtümer
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Schublade auf, Vorurteil rein, Schublade zu. Auch Menschen mit Down-Syndrom werden oft so abgestempelt. Dass an diesem Denken nichts dran sein muss, zeigt Julia Müller: Sie schreibt Gedichte.
Luxus
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Schublade auf, Vorurteil rein, Schublade zu. Auch Menschen mit Down-Syndrom werden oft so abgestempelt. Dass an diesem Denken nichts dran sein muss, zeigt Julia Müller: Sie schreibt Gedichte.
An meine Stützerin
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Schublade auf, Vorurteil rein, Schublade zu. Auch Menschen mit Down-Syndrom werden oft so abgestempelt. Dass an diesem Denken nichts dran sein muss, zeigt Julia Müller: Sie schreibt Gedichte.
Auf faustdicker Igelreise bin
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Schublade auf, Vorurteil rein, Schublade zu. Auch Menschen mit Down-Syndrom werden oft so abgestempelt. Dass an diesem Denken nichts dran sein muss, zeigt Julia Müller: Sie schreibt Gedichte.
Ohne dich
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Schublade auf, Vorurteil rein, Schublade zu. Auch Menschen mit Down-Syndrom werden oft so abgestempelt. Dass an diesem Denken nichts dran sein muss, zeigt Julia Müller: Sie schreibt Gedichte.
Quark
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Schublade auf, Vorurteil rein, Schublade zu. Auch Menschen mit Down-Syndrom werden oft so abgestempelt. Dass an diesem Denken nichts dran sein muss, zeigt Julia Müller: Sie schreibt Gedichte.
Gestützte Kommunikation
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Julia, Familie und Freunde nennen sie Jule, verständigt sich mittels gestützter Kommunikation (Facilitated Communication). Mit Hilfe ihrer Stützperson schreibt Jule seit Jahren Gedichte. Mit ihrem rechten Zeigefinger tippt sie auf die einzelnen Buchstaben der Tastatur. Sich so auszudrücken ist ihr größtes Hobby.
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Fotostrecke: Themenpark Wohn(t)raum
Der Themenpark „Wohn(t)raum“ präsentiert zukunftsorientierte Wohnformen, Produkte und technische Konzepte, die sich an dem Leitgedanken "Komfort und Design für alle" in einem barrierefreien Lebens- und Wohnumfeld orientieren.
Themenpark Wohn(t)raum
Themenpark Wohn(t)raum: Altergerechtes und barrierefreies Wohnen
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Der Themenpark „Wohn(t)raum“ präsentiert zukunftsorientierte Wohnformen, Produkte und technische Konzepte, die sich an dem Leitgedanken "Komfort und Design für alle" in einem barrierefreien Lebens- und Wohnumfeld orientieren. Die REHACARE bietet hierzu ein umfassendes Angebot an Produkten und Pflegesystemen und widmet sich unter dem Motto „Wohn(t)raum“ dem Thema: Altergerechtes und barrierefreies Wohnen.
Themenpark Wohn(t)raum: Altergerechtes und barrierefreies Wohnen
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Der Themenpark „Wohn(t)raum“ präsentiert zukunftsorientierte Wohnformen, Produkte und technische Konzepte, die sich an dem Leitgedanken "Komfort und Design für alle" in einem barrierefreien Lebens- und Wohnumfeld orientieren. Die REHACARE bietet hierzu ein umfassendes Angebot an Produkten und Pflegesystemen und widmet sich unter dem Motto „Wohn(t)raum“ dem Thema: Altergerechtes und barrierefreies Wohnen.
Themenpark Wohn(t)raum: Altergerechtes und barrierefreies Wohnen
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Der Themenpark „Wohn(t)raum“ präsentiert zukunftsorientierte Wohnformen, Produkte und technische Konzepte, die sich an dem Leitgedanken "Komfort und Design für alle" in einem barrierefreien Lebens- und Wohnumfeld orientieren. Die REHACARE bietet hierzu ein umfassendes Angebot an Produkten und Pflegesystemen und widmet sich unter dem Motto „Wohn(t)raum“ dem Thema: Altergerechtes und barrierefreies Wohnen.
Themenpark Wohn(t)raum: Altergerechtes und barrierefreies Wohnen
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Der Themenpark „Wohn(t)raum“ präsentiert zukunftsorientierte Wohnformen, Produkte und technische Konzepte, die sich an dem Leitgedanken "Komfort und Design für alle" in einem barrierefreien Lebens- und Wohnumfeld orientieren. Die REHACARE bietet hierzu ein umfassendes Angebot an Produkten und Pflegesystemen und widmet sich unter dem Motto „Wohn(t)raum“ dem Thema: Altergerechtes und barrierefreies Wohnen.
Themenpark Wohn(t)raum: Altergerechtes und barrierefreies Wohnen
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Der Themenpark „Wohn(t)raum“ präsentiert zukunftsorientierte Wohnformen, Produkte und technische Konzepte, die sich an dem Leitgedanken "Komfort und Design für alle" in einem barrierefreien Lebens- und Wohnumfeld orientieren. Die REHACARE bietet hierzu ein umfassendes Angebot an Produkten und Pflegesystemen und widmet sich unter dem Motto „Wohn(t)raum“ dem Thema: Altergerechtes und barrierefreies Wohnen.
Themenpark Wohn(t)raum: Altergerechtes und barrierefreies Wohnen
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Der Themenpark „Wohn(t)raum“ präsentiert zukunftsorientierte Wohnformen, Produkte und technische Konzepte, die sich an dem Leitgedanken "Komfort und Design für alle" in einem barrierefreien Lebens- und Wohnumfeld orientieren. Die REHACARE bietet hierzu ein umfassendes Angebot an Produkten und Pflegesystemen und widmet sich unter dem Motto „Wohn(t)raum“ dem Thema: Altergerechtes und barrierefreies Wohnen.
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