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Ausweg private Vorsorge?







Berlin (kobinet) Die christlichen Unionsparteien und die Sozialdemokraten streiten über die Pflegereform, obwohl die Gespräche erst im kommenden Frühjahr so richtig losgehen. Der Sozialverband VdK lehnt eine Privatisierung der Pflege strikt ab, berichtet heute die Berliner Zeitung. Die Regierungsparteien seien bereits auf Konfliktkurs gegangen. Anlass ist ein Positionspapier, über das die Berliner Zeitung am Wochenende berichtet hatte (kobinet 11.11.06).



Der Präsident des Sozialverbandes VdK, Walter Hirrlinger, reagierte empört. "Ich frage mich langsam, ob die Zusatzprämie zum sozialpolitischen Standard der großen Koalition werden soll", wird Hirrlinger heute vom Hauptstadt-Blatt zitiert. Natürlich müsse darüber nachgedacht werden, wie Verbesserungen bei der Pflege finanziert werden sollen. "Eine Privatisierung lehne ich aber strikt ab. Die Arbeitgeber zu entlasten, indem man höhere Kosten allein den Versicherten aufbürdet, ist nicht akzeptabel. Wenn nötig, müssen eben die Beiträge angehoben werden", so der VdK-Präsident. sch

 






Hirrlinger © VdK
 
 

( Quelle: kobinet-Nachrichten )

 
 

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