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"Wie wir leben" - Programmvorschau
Schwerpunkt: Down-Syndrom
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Zu den Höhepunkten des diesjährigen Programms zählen unter anderem folgende Filme:07.11.2003
"Born Freak"
"Born Freak" von Paul Sapin (Mi, 19.11., 21 Uhr) ist ein humorvoller und bewegender Bericht des britischen Schauspielers Mat Fraser, der, selbst contergangeschädigt, die Geschichte legendärer behinderter Bühnenkünstler vorstellt.
Die vielfach preisgekrönte spanische Dokufiction "Uno mas, uno menos" (Eins mehr, eins weniger) von Antonio Naharro und Alvaro Pastor (Do, 20.11., 21 Uhr) zeigt die Begegnung einer arbeitswütigen Journalistin und eines jungen Mädchens mit Down-Syndrom, die im Lauf einer Reportage eine besondere Beziehung entwickeln. Fast schwerelos behandelt der Film tiefgründige Themen: Lebenspläne, Liebe, Freundschaft.
"The Egg" (Das Ei) von Richard Wilson (Do, 20.11., 21 Uhr) ist die Kurzgeschichte einer Nacht: Ein spastisch gelähmter junger Mann erreicht dank seines psychologischen Geschicks eine Wende im Leben zweier in neonbeleuchteter Einsamkeit lebender Menschen. Nach einem Drehbuch des Erfolgsdramatikers Patrick Marber gelingt dem bekannten englischen Schauspieler und Theaterregisseur Richard Wilson ein traumwandlerisch leichtes Nachtstück am Rande des Absurden.
Neben einer Reihe von Filmen, die bereits mit großem Erfolg auf anderen Festivals liefen, bietet "Wie wir leben" auch diesmal wieder zahlreiche Möglichkeiten zu Neuentdeckungen. Mit Filmen aus dem Iran ("Kado", Souvenir), aus Indien ("Kinarar") und Uganda ("Mama Wahunzi", Mama Schmied) etwa kann der Zuschauer einen Blick in den Alltag von behinderten Menschen in ferneren und vielleicht weniger bekannten Ländern werfen.
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