REHACARE Highlights
Kenguru The Cruiser
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Knallgelb und ein echter Hingucker ist Kenguru The Cruiser:
ein Elektromobil fuer Rollstuhlfahrer. Es erlaubt Rollstuhlfahrern bequem und vor Wind und Wetter geschützt mit maximal 45 Km/h Ausflüge zu unternehmen. Der Rollstuhlfahrer fährt eigenständig durch die Hecktür in das Gefährt hinein, dockt sich an und los geht’s! Der Cruiser bietet mit rund zwei Metern Länge und 1,50 Breite Platz für einen Rollstuhlfahrer.
FRIEND, der Assistenzroboter
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FRIEND, so heißt der Assistenzroboter, den das Institut für Automatisierungstechnik (IAT) der Universität Bremen vorstellt. Der Roboterarm erlaubt behinderten Menschen, die zum Beispiel durch eine Querschnittslähmung auf 24-stündige Betreuung angewiesen sind, eine zeitweise Unabhängigkeit im Privat- und Berufsleben. Der Roboterarm führt komplexe Aufgaben autonom aus, lässt sich aber auch durch den Benutzer direkt steuern beispielsweise durch Augenbewegungen oder über Hirnsignale. Befehle, wie z.B. „Fülle ein Getränk in ein Glas!“ werden dann autonom vom Roboter ausgeführt.
Elektronische Kommunikationshilfe mit Touch-Screen
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Elektronischen Kommunikationshilfen schenken nichtsprechenden und motorisch eingeschränkten Menschen große Unabhängigkeit. Über 10.000 Symbole und viele vordefinierte Benutzeroberflächen helfen dabei mit Mitmenschen zu kommunizieren. Das Gerät basiert auf dem Freiburger Symbolvokabular „Sono Lexis“.
Eine integrierte Umfeldsteuerung ermöglicht zusätzlich die zentrale Bedienung von infrarotgesteuerten Geräten wie z.B. Hi-Fi, TV, Licht und vieles mehr.
Der Airstreamer
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Der „Airstreamer“ ist ein moderner Rollstuhl aus gehämmertem Aluminium. Der Schweizer Designer Urs Schoenauer (62) läßt seit 16 Jahren in Sachen Rollstuhldesign seiner Phantasie freien Lauf. Was dabei herauskommt ist in jedem Fall sehenswert, auch wenn die Entwürfe nicht immer in Serie gehen. „Wir wollen zeigen, was machbar ist“ so Schoenauer. Und hin und wieder fliessen auch Details seiner Kreationen in die „alltagstauglichen“ Rollstühle ein.
Der Cross Trainer für Rollstuhlfahrer
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"Glider" wird der Cross Trainer genannt, der speziell für aktive Rollstuhlfahrer entwickelt wurde. Im Unterschied zum herkömmlichen Crosstrainer führt der „Glider“ seinen Nutzer hydraulisch aus der Sitzposition in einen gesicherten und vollkommen gestreckten Stand. Dann werden die Beine fixiert und über die Armbewegungen die muskelstärkenden Beinbewegungen ausgelöst. Ist noch Restkraft in den Beinen vorhanden kann der Nutzer selbst in die Pedalen treten und die Bewegung unterstützen.
Uneingeschränkt mobil
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Behindertengerechte Umbauten für Rollstuhlfahrer von der einfachen Rampe oder verschiendenen Liftern präsentieren zahlreiche Automobil-Hersteller auf der REHACARE.
Besucher-Statements
Malte und Moritz
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Malte, 15, und Moritz, 21, haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt, sich die REHACARE in Begleitung eines Ausstellers anzuschauen. Sie gucken sich ganz entspannt um - und sind insbesondere von den technischen Produkten sehr begeistert. "Ich studiere Informatik und finde es faszinierend, wie Computersysteme Menschen mit Behinderung helfen können", erklärt Moritz.
Ursula Rensing
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Ursula Rensing kommt schon seit einigen Jahren auf die REHACARE. Die Dame lebt mit zwei Hüft- und einer Knieprothese und kommt ohne Stützen nicht aus dem Haus. Deswegen besichtigt sie auf der REHACARE gerne alles, was es im Bereich Elektrofahrzeuge Neues gibt.
Ute Palm
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Eine elegante Dame bahnt sich mit einem Blindenstock den Weg durch die Hallen. Ute Palm, stellvertretende Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Pro Retina Deutschland e.V., ist bereits zum fünften Mal auf der REHACARE. Sie interessiert sich natürlich für alle Neuerungen für Sehbehinderte – vor allem aber auch für die vielen Mitglieder anderer Verbände, die sie hier treffen kann. „Ich denke, nächstes Jahr werde ich wieder hier sein, um zu netzwerken.“
Gottfried Florck
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Gottfried Florck ist Stammgast: Er war schon so oft auf der REHACARE, dass er sich an die genaue Zahl nicht erinnert. So elf, zwölf Mal rollte er durch die Hallen, schätzt er. Immer noch ist die Messe genau so wichtig wie zu Beginn für ihn: "Bevor ich entscheide, welchen Rollstuhl ich bestelle, wenn ich wieder einen neuen brauche, probiere ich die verschiedenen Modelle auf der REHACARE aus. Hier fällt meine Entscheidung." Außerdem hat er mittlerweile viele "REHA-Bekanntschaften", die er nur auf der Messe trifft. "Es ist wie ein großer Treffpunkt. Da freu ich mich schon immer drauf."
Hisaya Nagai
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Als Businessman spricht Hisaya Nagai fließend englisch. Er arbeitet für eine japanische Firma und während sein Kollege in einem motorisierten Rolli Probe fährt, hat er Zeit, ein paar Fragen zu beantworten. Er ist auf der Suche nach möglichen Kunden im Bereich elektronische Rollstühle. Einige der Aussteller kennt er schon. „Wir hatten vor vier Jahren einen Stand hier und das hat uns viele neue Kontakte gebracht. Einen dieser Kontakte treffe ich jedes Jahr hier.“ Das half seiner Firma sogar, den Eintritt in den französischen Markt zu finden. „Ich komme wieder, natürlich.“
Familie Aarts
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Mit ihren zwei kleinen Mädchen haben die Eltern Aarts alle Hände voll zu tun. Zum dritten Mal sind sie da, um Hilfsmittel für Autositze, Dreirädchen und ein Esslernbesteck für ihre Tochter mit Behinderung zu finden. Dafür brauchen sie zwischendurch auch mal ein bisschen Ruhe: „Deswegen finde ich den Stand der Aktion Mensch toll, an dem man die Kinder zwei Stunden abgeben kann. Das haben wir gestern schon einmal gemacht und es hat super geklappt, daher machen wir es heute noch einmal“, erzählt die Mutter. Die siebenjährige Lea Marie ist gerne auf der REHACARE: „Am liebsten mag ich die Geschenke, Gummibärchen und so!“
Matthias Neumann
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Matthias Neumann ist aus beruflichen Gründen auf der REHACARE. Der gemütliche Orthopädietechniker stöbert in allen Hallen nach Innovationen. Er hat keine Eile, sondern geht lieber gründlich vor: Es ist ein bisschen Beinarbeit, zwischen den vielen Ausstellern die für ihn wichtigen Neuerungen zu finden. „Aber ich finde immer einige und werde definitiv wiederkommen. Bei meinem Beruf ist die REHACARE Pflichtprogramm.“ So ist er immer auf dem Laufenden.
Koen, Micj, Sarah und Gorell aus Belgien
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Koen, Micj, Sarah und Gorell sind extra aus Belgien angereist. Die vier fröhlichen Kommilitonen studieren „Adapted Physical Activity“ und möchten auf der Messe statt grauer Theorie mal ein bisschen Praxis erleben, einen Eindruck von dem großen Markt bekommen und mehr Hintergrundwissen sammeln. Natürlich kommt auch das Vergnügen nicht zu kurz: „Wir probieren alles aus, was geht. In der Sporthalle haben wir schon den Rolli-Parcours absolviert, Tischtennis und Handball gespielt.“
Herbert Buchner
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Herbert Buchner ist ein rüstiger Senior. Seit er nicht mehr so viel arbeitet, um sich um seine pflegebedürftige 46-jährige Tochter zu kümmern, ist er fast jedes Jahr auf der REHACARE gewesen. Dieses Jahr sucht er etwas ganz bestimmtes für seine Tochter: Er möchte sie endlich mit einem fahrbaren Untersatz versehen, damit sie wieder mobiler wird. Das Dreirad, das er ihr zuletzt geholt hatte, half ihr nicht: „Ihr wurde schwindelig und sie hatte Angst.“ Deswegen sucht er jetzt ein Laufrad für Erwachsene, auf dem sie gemütlich durch die Gegend rollen kann, und trotzdem mit den Beinen Bodenkontakt behält. In Halle 7a hat er tatsächlich gefunden, was er suchte.
Christiane Mayet und Sabrina Kambach
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Christiane Mayet und Sabrina Kambach sind beide vom ambulanten Pflegedienst. Sie sind zwar gemeinsam, aber aus unterschiedlichen Gründen hier: Christiane Mayet pflegt eine Patientin, die nicht mehr stehen kann, aber in ihrer Wohnung nur eine Dusche hat. „Ich hätte gern einen Stuhl für die Dusche für sie.“ Sabrina Kambach ist für ihren Betrieb hier: „Ich muss ihn über neue interessante Innovationen informieren.“ Zum Landschaftsverband muss sie auch noch: „Dort kann man sich über alle neuen Gesetze im Pflegebereich informieren.“ Ob sie wiederkommen? Sicher, sagen sie und nicken unisono.
Sabine Köhler
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Sabine Köhler ist seit 2002 Schwerbehindertenvertreterin in ihrer Firma. Über 30 Schwerbehinderte arbeiten dort - Frau Köhler selbst ist schwerhörig. Auf der REHACARE sucht sie jede technische Unterstützung, die ihr und ihren Kollegen das Arbeitsleben erleichtern kann - egal ob es um Seh-, Hör- oder Rückenschäden geht. "Hier bekomme ich gute Anregungen für Neuerungen in unserer Firma", sagt sie.
Café-Forum
Schauspieler Horst Janson zu Gast auf der Rehacare
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Schauspieler Horst Janson zu Gast im CAFé Forum auf der REHACARE.
Gesprächsrunde zum Thema Demenz
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Talkshow mit Horst Janson (links: Hauptdarsteller) zum Film mit dem Arbeitstitel „Eines Tages ... (Demenz)“
Teilnehmer v.l.n.r.
Dr. med. Tillmann Supprian (Rheinische Kliniken Duesseldorf Institutsambulanz Gerontopsychiatrie), Christine Sowinski (Koordinierungsstelle der Landesinitiative Demenz-Service NRW im Kuratorium Deutsche Altershilfe, Koeln), MD Ullrich Kinstner (Ministerium fuer Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW), Peter Kolakowski (Koordinierungsstelle der Landesinitiative Demenz-Service NRW im KDA).
Talkshow mit Horst Janson
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Talkshow mit Horst Janson zum Film mit dem Arbeitstitel „Eines Tages ... (Demenz)“ – eine Produktion des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR)
Teilnehmer v.l.n.r. Dr. med. Tillmann Supprian (Rheinische Kliniken Duesseldorf Institutsambulanz Gerontopsychiatrie), Christine Sowinski (Koordinierungsstelle der Landesinitiative Demenz-Service NRW im Kuratorium Deutsche Altershilfe, Koeln), MD Ullrich Kinstner (Ministerium fuer Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW), Peter Kolakowski (Koordinierungsstelle der Landesinitiative Demenz-Service NRW im KDA), Gunnar Peeters (Leiter des Referates Pflege beim Verband der Ersatzkassen e.V., (vdek), Landesvertretung NRW, Duesseldorf), Dr. Peter Michell-Auli (Geschaeftsfuehrung Kuratorium Deutsche Altershilfe e.V.), Ulrike Lubek (LVR-Dezernentin Landschaftsverband Rheinland).
Café Forum
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Das Café Forum ist ein beliebter Treffpunkt für viele REHACARE Besucher.
Informationsstand der BAG Selbsthilfe
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Im Café Forum stehen Fachleute die BAG SELBSTHILFE den Besuchern mit Rat und Tat zu Problemfeldern zur Verfügung, mit denen sich Betroffene im täglichen Leben konfrontiert sehen. Die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland.
Aussteller-Statements
Wolfgang Raabe von Otto Bock
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600 Quadratmeter Stand und 60 Standbetreuer – und trotzdem dauert es eine Weile, bis bei Otto Bock jemand frei ist, um Fragen zu beantworten. Unzählige Besucher interessieren sich für das international aufgestellte Unternehmen mit einer breiten Produktpalette. Dieses Jahr ganz neu im Sortiment ist die Sportecke. Rollstühle für Rugby, Basketball, Eishockey und Radrennen werden von Sportprominenz vorgeführt. Im Handbike (für Radrennen) sitzt Handbike-Weltmeister Stefan Lange. „Unser Sportprogramm mit den Profis kommt sehr gut an. Aber für uns hat es sowieso noch nie eine schlechte REHACARE gegeben“, resümiert Wolfgang Raabe, der Leiter Marktmanagement von Otto Bock.
Harald Stolz von AAT Alber Antriebstechnik GmbH
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Mit individuellen Antrieben für Rollstühle handelt die Firma AAT Alber Antriebstechnik GmbH. Der sympathisch schwäbelnde Vertriebsleiter Harald Stolz ist seit 16 Jahren bei der Firma und seitdem jedes Jahr mit auf die REHACARE gefahren: „Für uns ist die REHACARE das wichtigste Event im Jahr.“ Diesmal war er besonders positiv überrascht über die hohe Zahl an Endkunden, die den Weg zu seinem Stand fanden. „Nächstes Jahr? Keine Diskussion, da sind wir wieder dabei.“
Ines Wagner von der arbeitsgemeinschaft behinderung und medien e.V. (abm)
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Die arbeitsgemeinschaft behinderung und medien e.V. produziert Filme rund um das Thema Menschen mit Behinderung. Auf der REHACARE ist sie mit einem kleinen Kino vertreten, das großes Interesse bei den Besuchern findet. Für abm geht es vor allem darum, bekannter zu werden, Kontakte zu erhalten und vor allem auch Feedback zu den Filmen. „Interessante Kontakte haben wir hier wieder viele geknüpft. Dieses Jahr war vielleicht das beste Jahr“, erzählt die quirlige Marketing-Mitarbeiterin Ines Wagner. Dann lacht sie und ergänzt: „Aber ich glaube, das denke ich jedes Jahr.“
Mareike Köhler von REHA VISTA
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Happy Birthday, REHA VISTA, muss man sagen. Denn der Firmenverbund feiert sein zehnjähriges Bestehen. Dafür ist die REHACARE der richtige Ort – denn hier wurde die Gründung von REHA VISTA im Jahr 1999 offiziell verkündet. Zum Geburtstag hat der Anbieter von Kommunikationshilfen auch brandneue Geräte mit dabei: einen Sprachcomputer, mit dem man neuerdings auch SMS schreiben und fotografieren kann beispielsweise. „Die Leute probieren an unserem Stand viel aus, nehmen sich Zeit“, berichtet Mareike Köhler, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing bei REHA VISTA. „Für uns ist die REHACARE die wichtigste Messe, daher kommen wir jedes Jahr hierher.“
Wolfgang Tigges von der BAG Selbsthilfe
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Der Dachverband für Selbsthilfeorganisationen, BAG Selbsthilfe, ist einer der Mitinitiatoren der REHACARE. Seit 1977 kommt der Verband mit einem eigenen Stand hierher: „Die REHACARE ist unsere Leitmesse. Hier sind wir gut aufgehoben“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Tigges. Auch dieses Jahr ist Tigges wieder sehr zufrieden: „Alle Mitgliedsorganisationen sind voll des Lobes. Denn ein Großteil der Leute, die mit unterschiedlichsten Fragen kommen, wird hier fündig. Ich denke, wir konnten vielen weiterhelfen.“
Bernhard Wendel von SORG
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Am Stand von SORG stehen viele kleine bunte Rollstühle: Rosa mit Flügeln und Lillifee-Logo oder mit Spinnennetzen und Spiderman-Look oder eher sportlich. Mittendrin Marketingleiter Bernhard Wendel. Der Lillifee-Rollstuhl war seine Idee. „Wir wollen zeigen, wie man mit relativ einfachen Mitteln einen Rollstuhl kreativ gestalten kann.“ Die Messe läuft gut für ihn: „Vorhin war ein Punkt, da konnte ich nicht einmal eine kurze Toilettenpause einlegen. Der Strom der Interessierten riss einfach nicht ab.“ SORG hat auch „einen Neuen“ mit dabei: Der Rollstuhl Vector wächst mit, dass heißt, Breite, Tiefe und Höhe kann man um einige Zentimeter vergrößern. „Er ist unsere eierlegende Wollmilchsau“, so Wendel. Und meint damit: Man kann alle Sonderbauweisen auf ihn anwenden.
Thomas Hugues von PAPOO
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Drei Jahre jung ist die französische Firma PAPOO. Sie möchte wachsen: „Die REHACARE ist der beste Weg, um der Welt unsere Produkte zu zeigen“, erklärt Geschäftsführer Thomas Hugues, warum sie hier sind. PAPOO bietet Kommunikationshilfsmittel für Menschen mit Behinderung, zum Beispiel einen sensiblen Schalter für Computer oder andere Geräte, der schon klickt, wenn man mit der Hand nur in die Nähe kommt. „Wir haben hier Vertreter aus über zehn verschiedenen Ländern getroffen, von denen viele sehr interessiert waren, und sogar schon Verträge geschlossen. Insofern war der Besuch ein voller Erfolg für uns“, so Hugues.
Uwe Rieß von Roth
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Reha-Techniker Uwe Rieß von der Firma Roth hat einen mobilen Haltegriff mitentwickelt, auf den er sehr stolz ist: „Mobile Haltegriffe fallen irgendwann von der Wand ab, weil sich ein Vakuum unter dem Saugnapf bildet. Das dumme ist: Man weiß nicht, wann das passiert.“ Der neue Haltegriff hat eine Anzeige, die das Vakuum kontinuierlich misst. Ist sie rot, muss der Haltegriff gelöst und neu angesaugt werden, damit das Vakuum verschwindet und der Griff wieder sicher hält. „Die Besucher waren bislang alle ziemlich begeistert davon und würden ihn am liebsten direkt mitnehmen, aber er ist erst im Dezember lieferbar.“ So knüpfte Rieß fleißig Kontakte, insbesondere ausländische: „Unsere ausländischen Kunden finden wir alle über die REHACARE.“
Michiel Meijers von Watersport Gehandicaptensport Nederland
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Menschen mit Behinderung sollten nicht auf die schönen, erlebnisreichen Wassersportarten verzichten, findet der Niederländer Michiel Meijers von Watersport Gehandicaptensport Nederland. Ob Segeln, Kanu oder Rudern, für Jugendliche, Familien oder Gruppen – für Wasserratten hat Meijers auf jeden Fall das richtige im Programm. Doch viele haben Angst: „Ich werde gefragt, ob die Segelboote wirklich behindertengerecht sind, inklusive Toiletten. Eltern sorgen sich, was passiert, wenn man mit dem Kanu umkippt“, berichtet Meijers. „Deswegen ist die REHACARE wichtig für uns, um den persönlichen Kontakt zu Interessierten herstellen zu können und durch Erfahrungsberichte Ängste abzubauen.“ Dass dies wirkt, merkt er direkt: „Während der REHACARE gehen die Online-Buchungen hoch.“