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So tickt ... Ottmar Miles-Paul!

So tickt ... Ottmar Miles-Paul!

Was macht andere Menschen im Leben eigentlich glücklich? Wenn Sie sich das auch schon einmal gefragt haben, dann sind Sie hier richtig. In regelmäßigen Abständen stellt REHACARE.de den unterschiedlichsten Menschen immer die gleichen Fragen. Was dabei heraus kommt? Lesen Sie selbst!

16.05.2012

 
 
Foto: Mann im Anzug mit roter Krawatte

Ottmar Miles-Paul; © privat

Name: Ottmar Miles-Paul
Alter: 47
Wohnort: Mainz
Beruf: Landesbehindertenbeauftragter in Rheinland-Pfalz
Handicap: seh- und hörbehindert

Die Gleichstellung und Selbstbestimmung behinderter Menschen ist das große Ziel des Landesbehindertenbeauftragten Ottmar Miles-Paul. REHACARE.de sprach mit ihm über das Doppelkopfspielen, seine Angst vor einer Krise in Deutschland und darüber, wie alle Menschen gut und glücklich leben können.

REHACARE.de: Wann haben Sie das letzte Mal herzhaft gelacht und worüber?
Ottmar Miles-Paul: Zum Glück lache ich oft, weil ich nette Menschen um mich herum habe. Beim Jahresrückblick von Urban Priol lache ich jedoch immer besonders viel.

REHACARE.de: An welchem Ort sind Sie am liebsten? Und warum?
Ottmar Miles-Paul: Beim Doppelkopfspielen mit meinen langjährigen Spielpartnern in Kassel, weil ich da in letzter Zeit oft gewinne.

REHACARE.de: Die letzte Mahlzeit in meinem Leben wäre …
Ottmar Miles-Paul: Rahmspinat mit Kartoffelbrei und gekochten klein geschnittenen Eiern, alles zusammen gemanscht.

REHACARE.de: Welcher Mensch hat Sie bisher am meisten beeinflusst?
Ottmar Miles-Paul: Meine Lehrerin, die mir die Türen zu einem höheren Bildungsabschluss geöffnet hat und die leider nicht mehr lebt.

REHACARE.de: Gibt es etwas, das Sie eigentlich wegwerfen sollten, es aber nicht tun werden?
Ottmar Miles-Paul: Meine Krawatten, deren tieferer Sinn sich mir nie erschloss und die ich hin und wieder aber doch anziehen muss.

REHACARE.de: Sie haben eine Million im Lotto gewonnen. Was tun Sie mit dem Geld?
Ottmar Miles-Paul: Es gut anlegen, damit ich finanziell unabhängig bin und mich genau für das einsetzen kann, was ich wichtig finde.

REHACARE.de: Welchen Moment Ihres Lebens würden Sie gerne noch einmal erleben?
Ottmar Miles-Paul: Die Geburt meines Sohnes.

 
 
Foto: Spielkarten in der Hand

Zum Entspannen spielt Ottmar Miles-Paul am liebsten Doppelkopf mit seinen langjährigen Spielpartnern; © panthermedia.net/Vladimir Kondrachov

REHACARE.de: Ich wäre gern einmal …
Ottmar Miles-Paul: … in der Fernsehserie „Lindenstraße“.

REHACARE.de: Wovon haben Sie die Nase voll?
Ottmar Miles-Paul: Vom Schnupfen und der damit verbundenen roten Nase, die mir meine Allergie immer wieder beschert.

REHACARE.de: Wobei können Sie am besten entspannen?
Ottmar Miles-Paul: Beim Doppelkopfspielen und im Schwarzwald.

REHACARE.de: Ich höre gern Musik von …
Ottmar Miles-Paul: Udo Lindenberg

REHACARE.de: Auf welche Fragen wünschen Sie sich eine Antwort?
Ottmar Miles-Paul: Wie schaffen wir es, dass wir die vielen Ressourcen und Fähigkeiten in dieser Welt so verteilen können, dass wir alle gut und weitgehend glücklich leben können?

REHACARE.de: Wovor haben Sie am meisten Angst?
Ottmar Miles-Paul: Dass wir in Deutschland in eine große Krise geraten könnten und die Menschenrechte nichts mehr gelten.

REHACARE.de: Was wollen Sie im Leben noch erreichen?
Ottmar Miles-Paul: Dass ich mit meinem Engagement für die Gleichstellung und Selbstbestimmung behinderter Menschen nicht mehr gebraucht werde.

 
 

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