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So tickt ... Raúl Krauthausen!
So tickt ... Raúl Krauthausen!
Was macht andere Menschen im Leben eigentlich glücklich? Wenn Sie sich das auch schon einmal gefragt haben, dann sind Sie hier richtig. In regelmäßigen Abständen stellt REHACARE.de den unterschiedlichsten Menschen immer die gleichen Fragen. Was dabei heraus kommt? Lesen Sie selbst!
27.06.2012

Raúl Krauthausen; © Sozialhelden
Name: Raúl Krauthausen
Alter: 31
Wohnort: Berlin
Beruf: Sozialheld
Handicap: Osteogenesis imperfecta, ich wurde mit Glasknochen geboren und bin auf einen Rollstuhl angewiesen.
Er ist ein Held – ein „Sozialheld“. Denn er setzt sich für Menschen mit Behinderung ein. Auf REHACARE.de erzählt Raúl Krauthausen von seiner Glasknochenkrankheit und davon, dass er die Nase voll von Behörden hat, für die Lösungen anscheinend nicht die Lösung sind.
REHACARE.de: Wann haben Sie das letzte Mal herzhaft gelacht und worüber?
Raúl Krauthausen: Ich lache allgemein sehr gerne. Mal über einen lustigen Facebookpost, mal über mich, mal über ein Gespräch im Büro.
REHACARE.de: An welchem Ort sind Sie am liebsten? Und warum?
Raúl Krauthausen: Der Ort ist eigentlich nicht so wichtig, Hauptsache die Menschen drumherum sind angenehm. Da kann es auch das Café um die Ecke sein, wenn es rollstuhlgerecht ist.
REHACARE.de: Die letzte Mahlzeit in meinem Leben wäre …
Raúl Krauthausen: … ein Cheeseburger und ein Duplo zum Nachtisch.
REHACARE.de: Welcher Mensch hat Sie bisher am meisten beeinflusst?
Raúl Krauthausen: Da gibt es viele Menschen, aber besonders meine Eltern und Roger Willemsen.
REHACARE.de: Gibt es etwas, das Sie eigentlich wegwerfen sollten, es aber nicht tun werden?
Raúl Krauthausen: Meine Naivität.
REHACARE.de: Sie haben eine Million im Lotto gewonnen. Was tun Sie mit dem Geld?
Raúl Krauthausen: Endlich die ganzen Projektideen verwirklichen, die ich noch in meinem Kopf habe.
REHACARE.de: Welchen Moment Ihres Lebens würden Sie gerne noch einmal erleben?
Raúl Krauthausen: Den verrate ich nicht.

Mit dem Team der SOZIALHELDEN möchte Raúl Krauthausen Menschen für gesellschaftliche Probleme sensibilisieren und zum Umdenken bewegen; © luxberlin
REHACARE.de: Ich wäre gern einmal …
Raúl Krauthausen: … in der Situation, in der ich sagen kann: „Was soll’s, ich nehm den Laden!“
REHACARE.de: Wovon haben Sie die Nase voll?
Raúl Krauthausen: Von Behörden, die Brand- und Denkmalschutz als Ausreden verwenden als lieber an Lösungen für Menschen mit Behindungen zu arbeiten.
REHACARE.de: Wobei können Sie am besten entspannen?
Raúl Krauthausen: Bei einem guten Film.
REHACARE.de: Ich höre gern Musik von …
Raúl Krauthausen: Rainald Grebe und momentan Thees Uhlmann
REHACARE.de: Auf welche Fragen wünschen Sie sich eine Antwort?
Raúl Krauthausen: Wer hat eigentlich das Alphabet so sortiert, wie es heute ist? Und warum? Für wen?
REHACARE.de: Wovor haben Sie am meisten Angst?
Raúl Krauthausen: „Offline“ leben zu müssen.
REHACARE.de: Was wollen Sie im Leben noch erreichen?
Raúl Krauthausen: Da gibt es noch so einiges, aber gerne möchte ich dazu beitragen, die Situation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland zu verbessern.
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