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Phil Collins stellt sein Leben um





Berlin (kobinet) Der Komponist, Sänger und Oscar-Preisträger Phil Collins spricht in einem heute veröffentlichten Interview der Berliner Zeitung über Filmmusik, Familie und die Gründe für seinen Abschied. Der 53-Jährige stellt wegen einer Hörbehinderung sein Leben um.



Er geht dieses Jahr auf Tournee - zum letzten Mal. Seit drei Jahren hat Collins Probleme mit seinem linken Ohr und seitdem viele Ärzte konsultiert. Der letzte sagte ihm: «Hören Sie mit den Konzerten auf. Das Risiko ist zu groß. Sie könnten sogar Probleme mit dem gesunden Ohr bekommen.» Nach der Abschiedstournee will der Sänger auch in Zukunft immer mal wieder eine Show machen. «Ich gehe ja nicht in Rente. Dafür liebe ich Auftritte vor dem Publikum zu sehr», sagte Collins.



Nach einer Virusinfektion kann er immer weniger auf dem linken Ohr hören. «Die Krankheit heißt ‚plötzliche Taubheit'. Das Virus zerstört die Nervenzellen zwischen Ohr und Gehirn. Viel mehr wissen die Ärzte auch nicht. Wenn man Glück hat, regenerieren sich die Nerven nach ein paar Monaten, aber bei mir hat sich in drei Jahren nichts getan. Das Gehirn gewöhnt sich mit der Zeit daran.»



Jetzt hat sich der Künstler daran gewöhnt, auch beim Songschreiben.

«Kein Problem! Ich spiele Schlagzeug, arbeite im Studio, mein musikalisches Leben hat sich nicht geändert. Am Anfang konnte ich keine Kopfhörer benutzen, doch das geht auch wieder. Und ich musste mich daran gewöhnen, immer mit rechts zu telefonieren, weil ich links nur Rauschen hörte.» sch

 




 
 
 

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