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Streit um WM-Tickets für Rollstuhlfahrer
Arizona, USA (kobinet) Während am Ostersamstag die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in Slowenien antrat, richten sich schon viele Hoffnungen der Fußballfans auf die Vergabe der Tickets für die Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. So auch für den fußballbegeisterten Robert Iannella aus Arizona, der sich wie ca. drei Millionen andere Menschen derzeit darum bemüht, an die begehrten Tickets für das Turnier mittels der angelaufenen Auslosung heranzukommen.
Dabei musste Robert Iannella, der einen Rollstuhl nutzt und daher auf die geringe Zahl der zur Verfügung stehenden Rollstuhlplätze angewiesen ist, die nach Informationen von Dr. Volker Sieger von der Bundesbehindertenfanarbeitsgemeinschaft von 58 in Leipzig bis zu 200 im Münchner Olympiastadion reichen, feststellen, dass er anders als nichtbehinderte Fans behandelt wird. Diese können sich um sogenannte TST-Tickets bewerben, mit denen diese bei Gewinn dem favorisierten Team durch die verschiedenen Spiele folgen können, damit sich zum Beispiel die weite Reise von Arizona nach Deutschland auch wirklich lohnt. Robert Iannella musste nun feststellen, dass er diese Möglichkeit nicht hat, da sich das Organisationskommittee der Fußballweltmeisterschaft entschieden hat, die Rollstuhlfahrerplätze nicht in diesem Verfahren zu vergeben.
Nach einem Gespräch mit dem Organisationskommittee, bei dem Dr. Volker Sieger das Problem zur Sprache brachte, zeigte dieser Verständnis für diese Vergabepraxis, weil damit aufgrund der geringen Platzzahlen möglichst vielen Rollstuhlfahrern die Möglichkeit zur Bewerbung um Einzeltickets gegeben werden können. Für Robert Iannella ist diese Praxis jedoch nach wie vor eine Diskriminierung. Nachdem der Rollstuhlfahrer bei anderen Fußballweltmeisterschaften, wie zum Beispiel in Japan, tolle Erfahrungen gemacht hat, zeigte er sich äusserst frustriert über diese Vergabepraxis.
«Das hat für mich nichts mit gleichen Rechten zu tun, das ist Diskriminierung», erklärte der US-Amerikaner frustriert. Er will jedoch am Ball bleiben und weiter für sein Recht auf gleiche Chancen wie andere BewerberInnen um die TST-Tickets kämpfen. omp
Dabei musste Robert Iannella, der einen Rollstuhl nutzt und daher auf die geringe Zahl der zur Verfügung stehenden Rollstuhlplätze angewiesen ist, die nach Informationen von Dr. Volker Sieger von der Bundesbehindertenfanarbeitsgemeinschaft von 58 in Leipzig bis zu 200 im Münchner Olympiastadion reichen, feststellen, dass er anders als nichtbehinderte Fans behandelt wird. Diese können sich um sogenannte TST-Tickets bewerben, mit denen diese bei Gewinn dem favorisierten Team durch die verschiedenen Spiele folgen können, damit sich zum Beispiel die weite Reise von Arizona nach Deutschland auch wirklich lohnt. Robert Iannella musste nun feststellen, dass er diese Möglichkeit nicht hat, da sich das Organisationskommittee der Fußballweltmeisterschaft entschieden hat, die Rollstuhlfahrerplätze nicht in diesem Verfahren zu vergeben.
Nach einem Gespräch mit dem Organisationskommittee, bei dem Dr. Volker Sieger das Problem zur Sprache brachte, zeigte dieser Verständnis für diese Vergabepraxis, weil damit aufgrund der geringen Platzzahlen möglichst vielen Rollstuhlfahrern die Möglichkeit zur Bewerbung um Einzeltickets gegeben werden können. Für Robert Iannella ist diese Praxis jedoch nach wie vor eine Diskriminierung. Nachdem der Rollstuhlfahrer bei anderen Fußballweltmeisterschaften, wie zum Beispiel in Japan, tolle Erfahrungen gemacht hat, zeigte er sich äusserst frustriert über diese Vergabepraxis.
«Das hat für mich nichts mit gleichen Rechten zu tun, das ist Diskriminierung», erklärte der US-Amerikaner frustriert. Er will jedoch am Ball bleiben und weiter für sein Recht auf gleiche Chancen wie andere BewerberInnen um die TST-Tickets kämpfen. omp
