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Wohnen für querschnittgelähmte Menschen
Die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten (FGQ) in Deutschland hat eine neue Broschüre zum Thema «Wohnen für querschnittgelähmte Menschen» herausgegeben.
«Mit einer Querschnittlähmung ändern sich die Ansprüche an das Wohnumfeld. Manch schicke Bude taugt auf einmal nichts mehr, weil sie sich im ‚Maisonnette'-Stil über mehrere Etagen zieht und so für einen Bewohner im Rollstuhl nicht mehr nutzbar ist. Schon ein paar Stufen im Eingangsbereich oder das Haus mit unverzichtbaren Räumen im Obergeschoss machen unsereinen über Nacht obdachlos», meint Redakteur Peter Mand.
Manche hätten Glück: Moderne Immobilien von klugen Planern seien zukunftssicher gebaut. Wer sich beim Bau bereits nach der «Lebenslaufwohnen»-Philosophie des Hamburger Architekten und Gründers der «Arbeitsgemeinschaft Bauen und Umwelt der FGQ, Volker Doose, richte, habe «vorgebaut». Sein Haus sei für alle Wechselfälle des Lebens geeignet und leicht an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Aber so viel Dusel sei selten. «Häufiger ist die Verzweiflung des seit kurzem behinderten Menschen und seiner Angehörigen - wo soll er oder sie hin?» fragt Mand.
Diese und etliche weitere Fragen will die kostenlose Broschüre beantworten helfen. Außerdem werden im Anhang die Adressen von Fachleuten zum Thema genannt. elba
Die Broschüre kann bezogen werden bei der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. (FGQ), Sekretariat, Silcherstraße 15, 67591 Mölsheim, Tel. 0 62 43 52 56, Fax 0 62 43 90 56 20, E-Mail FGQ-moelsheim@t-online.de

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