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Hallenlageplan anzeigen

SORG Rollstuhltechnik GmbH + Co. KG
Benzstraße 3-7
68794 Oberhausen-Rheinhausen, Deutschland

Telefon: +49-7254-9279-0
Fax: +49-7254-9279-10
http://www.sorgrollstuhltechnik.de

Interaktiver Hallenplan

Produktinformationen
Produktkategorien
Produkt-
informationen
Rollstühle mit mechanischem Antrieb, Schieberollstühle  
Rollstuhlbauteile und Zubehör 3 Produkte
Sportrollstühle, Geländerollstühle, Aktivrollstühle 2 Produkte
Spastikerrollstühle, Spastikerwagen  
Sitze, Kissen, Sitzschalen und Zubehör  
Fahrradrollstuhlkombinationen  
Kinderrollstühle, Kinderfahrgeräte und Zubehör 2 Produkte
Kinderstehrollstühle 1 Produkt
Kinder-Stehgeräte 1 Produkt
19.09.2012

Der Outdoor-Vorbau von Sorg- ungeahnte Freiheit genießen!

Wer kennt sie nicht, die Seelenqualen eines jeden Menschen mit Behinderung, wenn das Wetter schön ist und man eigentlich nur eines will: raus aus der stickigen Stadt, raus aus dem Alltagstrott! Der Mühle in Schule und Beruf einfach den Rücken kehren! Ab, in die freie Natur, durchatmen und im Wald spazieren, die Seele baumeln lassen, am Strand in die Ferne blicken und den Akku wieder aufladen.

Oder stellen Sie sich vor, Sie wohnen in einer tollen Altstadt mit historischem Kopfsteinpflaster und Sie versuchen im Rollstuhl Ihre Einkäufe nach hause zu schaffen… Um wie viel schlimmer muss es einem Kind ergehen, das jeden Tag auf seinem Schulweg über diese „Rüttelmaschine“ fahren muss, das auf dem Schulhof statt festem Untergrund mit Kies und Sand zu kämpfen hat, oder den Freund im Neubaugebiet besuchen will, wo alle Wege noch mit Rollsplitt aufgeschüttet sind…

Was also ist zu tun, wenn man bei seinem lokalen wie sozialen Aktionsradius permanent an die widrige Grenze eines unbefahrbaren Untergrunds stößt? Wenn einzig wegen der kleinen Lenkräder von „Inklusion“ oder „Teilhabe am sozialen Umfeld“ keine Rede sein kann? Wenn selbst ein Geschobenwerden sowohl für den Schieber wie für den Rollstuhlbenutzer zur reinen Tortur wird???

Sorg Rollstuhltechnik hat hier ebenso einfach wie effizient für Abhilfe gesorgt, mit der ein ungeeigneter Untergrund kein unüber­windbares Hindernis mehr darstellt. Mit dem neuen Outdoor-Vorbau kann sich künftig ein jeder in unwegsamem Gelände fortbewegen; ob aktiv selber fahren oder ob passiv geschoben werden. Der Aktionsradius eines behinderten Menschen kann mit dem Outdoor-Vorbau sogar stabilisiert und ausgebaut werden. Hinzu kommt das wirklich kinderleichte Handling der Vorrichtung. Denn der neue Outdoor-Vorbau kann, dank seiner geringen Größe und seines geringen Gewichts, ständig am Rolli mitgeführt werden (zum Beispiel unter dem Sitz oder am Rücken).

Gleichgültig ob man selber aktiv durch den Wald fahren will oder vom Partner geschoben wird, ob auf steinigem oder sandigem Gelände: der Outdoor-Vorbau ist eine ebenso einfache wie elegante Lösung, um unabhängig von seinem Umfeld seinen Horizont im wahren Wortsinn erheblich zu erweitern.

Der Outdoor-Vorbau ist für fast alle Sorg-Rollis ab einer Mindestsitzbreite von 18 cm geeignet und sollte maximale 46 cm nicht überschreiten. Eine Montage an Rollstühle anderer Hersteller ist aus Haftungs­gründen nicht vorgesehen, aber theoretisch dennoch möglich, vorausgesetzt, der entsprechende Hersteller befürwortet ausdrücklich eine solche Maßnahme.

Sprechen Sie mit Ihrem Sanitätshaus, ob der Rahmen des Rollis für einen solchen Umbau geeignet ist. Weitere Infos unter Servicetelefon 07254-9279.0, www.sorgrollstuhltechnik.de oder im Fachhandel Ihres Vertrauens.

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19.09.2012

Die neue dynamische Fußraste für Spastiker

Vertrauen zu können, dass man trotz Kontrollverlust geschützt und gestützt wird, dass auch in unkontrollierbaren Situationen nichts "schief gehen" kann, ist gerade für Menschen mit wechselndem Tonus von enormer Wichtigkeit. Stark ausgeprägte, heftige Spasmen bergen ein Gefahrenpotential, das ebenso groß sein kann wie die freiwerdenden Kräfte.

Besonders bei häufig auftretenden einschießenden Spasmen lokalisieren sich enorme Hebelkräfte an den entgegengesetzten Enden eines Rollstuhls, also an den Rückenrohren und an der Fußraste. Dieser spontanen, schubweisen und extremen Belastung ist kaum eine normale Rückenbespannung gewachsen, obwohl sie durch ihre Flexibilität sehr wohl etwas nachgeben kann.

Der dramatischste Effekt stellt sich aber regelmäßig an den Fußrasten ein. Hier kann mittelfristig davon ausgegangen werden, dass die Belastung zerstörerisch auf das starre Material wirkt und die Fußraste abgerissen oder deformiert wird. Wir alle kennen die erstaunlichen Kräfte, die selbst bei jüngeren Benutzern mit dem angesprochenen Krankheitsbild ausgeübt werden können, da die Spasmen impulsiv und spontan auftreten und fast immer dorsalwärts wirken.

Das Verletzungsrisiko bei einer durch- oder abgebrochenen Fußraste ist ebenfalls enorm. Durch den auch nur teilweisen Verlust der Aufstandfläche auf der Fußraste geht der Halt im Rolli komplett verloren, und die unkontrollierbaren Bewegungen und Extensionen können nicht mehr abgestützt oder in einem sicheren Rahmen geführt werden. Kopfverletzungen, stumpfe bis offene Traumata an den Gliedmaßen bis hin zu Frakturen sind die bedauerliche aber fast regelmäßige Konsequenz.

Hinzu kommt ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden durch zerstörte Fußrasten und deformierte Rückenrohre, der kaum kalkulierbar ist, da der einschießende Spasmus keinesfalls kontrolliert auftritt. Eine Versorgung sollte daher vielmehr auf federnden Widerstand ausgerichtet sein: extremen Tonus kontrolliert zulassen, auftretende Kräfte abfedern statt blockieren, so viel nachzugeben wie nötig aber so wenig wie möglich.

Die Firma SORG Rollstuhltechnik hat hier zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen: nämlich eine patientenfreundliche und gleichzeitig kostensparende Lösung für das Problem gefunden. SORG Rollstuhltechnik hat eine Beinstütze mit einer dynamischen Fußraste entwickelt, die in vertikaler Richtung sowie in der dorsalen Extension genau so viel nachgibt wie nötig und gleichzeitig so wenig wie möglich.

Die dynamische Fußraste von Sorg Rollstuhltechnik ist links und rechts in vertikaler Richtung separat gefedert aufgehängt und gibt dann bei einem einschießenden Spasmus an beiden Enden unabhängig von einander um bis zu 5 cm nach unten nach. Die Kraft der Federn ist groß genug, um zuverlässig den einschießenden Spasmen entgegen zu wirken. Gleichzeitig ist die Fußraste an der Beinstütze in horizontaler Richtung so aufgehängt, dass sie sich bei einer dorsalen oder proximalen Extension zusätzlich in die Richtung der jeweiligen Extension drehen kann.

Wenn dann der Strecktonus wieder nachlässt, stellt sich die komplette Beinstütze mit Fußraste wieder automatisch in die Ausgangsposition zurück und kann bei einem erneut auftretenden Spasmus wieder wirksam werden. Der Probelauf für diese dynamische Beinstütze ist Anfange des Jahres abgeschlossen worden. Eine neue Fußraste für den jugendlichen Rollifahrer wurde seither noch nicht beantragt…

 

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19.09.2012

Ein Leben ohne Engpässe

Das Leben steckt voll Fallen, mit denen ein Rollifahrer täglich zu kämpfen hat. Unweigerlich fällt einem das Bild vom "Kamel und dem Nadelöhr" ein, wenn man an die Situationen in Zügen, Bussen, Flugzeugen etc. denkt. Selbst ein einfaches menschliches Bedürfnis kann jäh am "modernen" Wohnungsbau scheitern, denn ab einer bestimmten Rollstuhlbreite lässt sich an schmalen Toilettentüren einfach nichts mehr machen. Transitrollen scheinen da die einzige Lösung zu sein. Wenn nur die zeitraubende, umständliche und äußerst nervige Prozedur des Räderwechsels nicht wäre...

SORG Rollstuhltechnik hat aus dem vermeintlichen Konflikt "Sicherheits-Rad contra Transitrollen" die Lösung entwickelt und aus Sicherheits-Rad und Transit-Rollen eine Einheit gemacht, die immer fest am Stuhl montiert ist. Und trotzdem beide Funktionen gleichermaßen erfüllt.

Mit den "Transit-Sicherheits-Rädern" (TSR) muss ein Benutzer seinen Rollstuhl noch nicht einmal verlassen, um die Räder zu demontieren. Denn der Rollstuhl wird einfach mit den zuschaltbaren TSR um knapp 1cm aufgebockt. Das lässt sich kinderleicht und blitzschnell von einer einzigen Person erledigen. Und mit ein wenig Geschick kann ein Benutzer das Aufbocken sogar alleine vollziehen. Dann kann man, ohne den Rolli verlassen zu müssen (!), die Antriebsräder demontieren und passt jetzt durch fast jedes Nadelöhr. Und in der "halbaktiven" Position dienen die TSR als zuverlässiger Kippschutz, den man selbstverständlich auch komplett wegklappen kann!

Die Montage ist auch nachträglich über eine Universalaufnahme an vielen gängigen Rolli-Modellen möglich.

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19.09.2012

Mit dem Jump ein Leben nahe am Normalzustand

Der größte Wunsch eines Behinderten ist es, keine Behinderung zu haben! Weil das leider nur in den seltensten Fällen möglich ist, nimmt sich der zweitgrößte Wunsch schon wesentlich bescheidener aus: nämlich ein Leben möglichst nahe am Normalzustand führen zu können. Dazu gehört vor allem, so wenig wie möglich auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, selbstständig entscheiden zu können und autonom sein Leben zu gestalten. Der Gesetzgeber hat dazu eindeutige Vorgaben erlassen (SGB IX, §§ 5 ff) und die Inklusion zu einem der obersten Ziele unserer Gesellschaft erklärt. Dass die Inklusion ein Ziel ist, zeigt leider sehr deutlich, dass wir uns immer noch auf dem Weg dorthin befinden. Sicher sind gesetzliche Vorschriften über die Maße von Aufzug- und Toilettentüren, enge Bus- und Zugmittel­gängen, pracht­volle aber unpraktische Treppenaufgänge vor öffentlichen Gebäuden etc. ein erster Schritt. Inklusion fängt aber nicht bei schwellenfreien Zebrastreifen an und hört auch nicht bei einem gesetzlich garan­tierten Behindertensitzplatz in ÖPV auf. Vielmehr geht es darum, ob ein Mensch mit körperlichen Einschrän­kungen ein Leben führen kann, wie er es ohne diese gestalten würde.

Jump ist ein faltbarer Rollstuhl für Kinder UND Erwachsene. Die Sitzbreite und Sitztiefe (ab 24 cm) kann ohne Zukaufteile um 2 bzw. 4 cm mitwachsen, die Rückenhöhe um bis zu 5 cm. Mit seiner ein­ein­halbfachen Kreuzstrebe ist er so verwindungssteif wie ein starrer Rahmen, hat dennoch ein er­staun­lich kleines Packmaß und bleibt sensationell leicht. Wie bei allen Rollstühlen aus dem Haus SORG hat man auch bei der Entwicklung des Jump allergrößten Wert auf höchste Flexibilität in der Ausstattung gelegt, um hier jeder Bemühung in Rich­tung Inklusion gerecht werden zu können. So besticht auch der neue Jump durch eine enorm um­fang­reiche Optionsvielfalt, angefangen bei einer festen Sitzplatte, festen Mulden­rücken in diversen Varian­ten (der Stuhl bleibt trotzdem faltbar), Doppelgreifring und Einhandlenkung, über diverse Posi­tionie­rungs­hilfen und anato­misch geformte Sitz- und Rückeneinheiten, eine Vielzahl unterschiedlicher Bremstypen (auch von den Begleitern bedienbare), unterschiedlichste Antriebs- und Lenkräder oder Bereifungen bis hin zu einem winkelver- und –einstellbaren Rücken. Dass der Jump natürlich passge­nau auf jede physiognomische Vorgabe eingestellt und auf jeden Aktivitätsgrad angepasst werden kann, ver­steht sich von selbst. Die jeweils optimale Schulter-Antriebsrad-Position lässt sich ebenso leicht ein­stellen, wie sie im Laufe der Entwicklung des Benutzers auf dessen neue Vorgaben abge­ändert werden kann. Damit werden eine positive Kräftebilanz und ein langfristiger, vertrauter Einsatz des Hilfsmittels erreicht. Und weil man mit Jump Kräfte aufbauen kann, da er die durch seine Leichtläufigkeit nicht überfordert, entsteht ein hohes Maß an Motivation für den regelmäßigen und damit therapeutisch effizienten Gebrauch des Hilfsmittels. Deshalb kann Jump bereits im frühen Kindesalter zum Einsatz kommen, weil die klei­nen und schwachen Benutzer durch ihre Mobilisierung im Jump wenigstens ersatzweise die senso­ri­schen Wahr­nehmungen erhalten, die ihnen ihre Behin­de­rung verwehrt, die sie aber so zwingend für ihre physiologische und psychologische Entwicklung mög­lichst nahe am Normalzustand benötigen.

Mithalten können, dabei sein zu können, vielleicht sogar „jeden Fetz“ mitmachen dürfen, nicht aus­ge­schlossen werden, stylisch zu sein (vielleicht sogar gerade wegen des Rollstuhls), das sind vor allem bei älteren Kindern und erst recht bei jungen Erwachsenen Kriterien für ein glückliches Leben. Nur wer dabei ist, mitten drin und nicht außen vor, kann Inklusion leben und erleben. Ein Rollstuhl kann viel für ein Leben in diesem Sinn ermöglichen, angefangen bei der Unterstützung zu einem weitgehend natürlichen Entwicklungsverlauf über das frühe und fundamentale Erlebnis der Mobilität bis hin zum echten Unterstützer in vielen Lebenslagen. Dank seines flotten und funktionellen Designs kann sich im Jump jeder Teeny gut sehen lassen. Jump unterstützt ein Leben nahe am Normalzustand und ist deshalb ein echtes „inklusives“ Multitalent, das erstmals auf der REHACARE (Stand 4A 15) zu erleben und zu testen ist. (Interessenten können sich unter info@sorgrollstuhltechnik.de kostenlose Eintrittskarten reservieren.)

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19.09.2012

leicht, wendig, mitwachsend und superstabil

Der mitwachsende Starrahmen-Rollstuhl Vector ist ein all-round Rolli, mit dem die unterschiedlichsten Krankheitsbilder auf optimal Weise versorgt werden können. Das verdankt er seiner flexiblen Konzeption und einer ausgefeilten und umfangreichen Optionspalette: Drei Rahmen-Geometrien mit vier Rahmengrößen stehen zur Auswahl, mit denen individuell auf die therapeutischen Vorgaben reagiert werden kann;

  1. ein abduzierter Rahmen für maximale Beinfreiheit z.B. bei Gehapparate oder Orthesenschuhe,
  2. ein gerader für größtmögliche Stabilisierung im Rumpf- und Beinbereich
  3. und ein nach innen gekröpfter Rahmen für direkten Körperkontakt in den unteren Extremitäten zum möglichst aktiven Steuern des Rollstuhls auch über den Becken-Beinbereich.

Ein weiterer Pluspunkt ist das mitwachsende Rahmenkonzept, bei dem ohne Zukaufteile die Sitz­breite, die Sitztiefe und die Rückenhöhe um ca. 4 bzw. 5 cm dem Wachstum angepasst werden können. Denn ein "Reinwachsen" in einen zu großen (Kinder-) Rollstuhl ist kontra­pro­duktiv, weil die fehlende Stabilisierung u. a. im Beckenbereich zu nachhaltigen Schäden führen kann. Ein dauer­haft pass­genauer weil mitwachsender Rollstuhl hingegen garantiert bei einer gleichbleibend optimalen Sta­bili­sierung eine lange Gebrauchs­dauer über viele Jahre hinweg.

Das Konzept des mitwachsenden Rahmens wird durch die vier Rahmengrößen in anthro­po­metrischen Dimensionen abgerundet. Dadurch kann Vector seine Benutzer im thera­peu­tischen Alltag nahtlos von der Frühförderung (ab 20 cm SB) bis ins Erwach­se­nen­alter (bis 50 cm SB) begleiten.

Die Sitzeinheit des Vector ist unabhängig vom Rahmen. So kann - ohne komplizierte Nach­stell­arbeiten am Fahrgestell - über die Sitztragewinkel problemlos der Sitzwinkel (bis 13°) und die Sitz­position sowie die optimale Schulter-Antriebsradposition für ein langes, ermüdungs­freies Fahren eingestellt werden.

Der Rücken kann von 81° bis 117° geneigt werden. Für den Transport wird er mit einem Handgriff nach vorne umgeklappt und rastet selbsttätig ein. Der Rückenbügel kann als Tragegriff verwendet werden. Vector ist dann mit abgenommenen Antriebs­rädern ein kleines, leichtgewichtiges, kom­paktes und einfach zu verstauendes Paket.

Die Bremsen sind so konzipiert, dass sie optional auch von thoraxstabilisierten Kindern bedient werden können (in die Seitenteile eingebaut). Eine umfangreiche Palette an Optionen und Ausstattungs­vari­anten garantiert, dass der Vector für jeden Benutzer individuell konfiguriert werden kann.

Ein ansprechendes Design mit runden Formen und auffällig wenig Bauteilen garantiert einen hohe Zuspruch an das Hilfsmittel. Das Gewicht ab ca. 9 kg inklusive Fußraste, Seitenteilen und Antriebs­rädern sorgt für einfachsten Antrieb und spielend leichten Transport.

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19.09.2012

Vor dem Hintergrund einer immer noch ausgrenzenden Gesellschaft kann man gut nach­fühlen, dass Eltern die Behinderung ihrer Kinder so lange wie möglich zu kaschieren ver­suchen. Deshalb sind ein- bis zwei­jährige Kinder im Rollstuhl nach wie vor eher die Aus­nahme. Gleichwohl weiß man, dass eine alters­ge­rechte Mobilisierung durch Früh­förde­rung viele Vorteile hat.

Raum für Ruhe und Aktivität

Doch leider gibt es gegen die frühe Verordnung eines Aktivrollstuhls immer noch viele Vor­behalte: die Angst vor einer möglichen physischen Überforderung des Kindes durch mangelnde Ruhephasen, die Angst vor der Gewöhnung des Kindes an den Rollstuhl, statt aktiv das Laufen zu erlernen oder die Scheu vor dem aufwendigen Hantieren mit zwei Hilfs­mitteln. Mit der Weltneuheit Kika hat SORG Rollstuhltechnik GmbH + Co. KG die ideale Kombination aus Buggy und Aktivrollstuhl auf den Markt gebracht. Er ist der kleinste und leichteste Kantelstuhl mit Gasdruckfeder (komplett fahrbereit inkl. Kippschutz ab 10,9 kg), der endlich im entwicklungsphysiologisch optimalen Zeitfenster die Lücke zwischen Aktivität und Ruhephasen füllt und eine Brücke zwischen beiden Systemen schlägt. Kika ist die ideale Hilfe für den Übergang heraus aus der Passivität des Buggys hinein in ein aktives, mobiles und selbstbestimmtes.

Fähigkeiten früh fördern

Liegen, sitzen, schlafen und aktiv sein wird im Kika exakt in dem Rhythmus möglich, den das Kind aufgrund seiner physischen Möglichkeiten vorgibt. Daraus ergibt sich eine ganz auf die Fähigkeiten des Kindes ab­ge­stimmte optimale und behutsame Wechselbelastung unterschiedlichster Muskelgruppen und des kompletten Knochenbaus.

Mit dem patentierten Rückenkonzept lässt sich die Rückenhöhe des Kika mit zwei Hand­griffen nahezu verdoppeln. So entsteht eine große Auflagefläche, die dem Kind die glei­che Bewegungsfreiheit des Kopfes und den gleichen Liegekomfort wie im Buggy bietet. Zusätzlich unterstützt Kika durch seine Kantel­funktion die Stimulation des Stoff­wechsels und des Blutkreislaufs sowie die Entwicklung von Reflex­kontrolle und grobmotorischer Bewegungsmuster. Der Ausprägung von Skoliosen und Reflexüber­lagerung wird entge­gen­ge­steuert und eine kontrollierte Wahrnehmung als Basisfolgender zerebraler Fertigkeiten wird gefördert.

Zwei Probleme – eine Lösung

Kika kann als die Kombination zweier Hilfs-mittel auch die Funktionen beider über­nehmen. Ohne das Hilfsmittel wechseln zu müssen, können die kleinen Benutzer spontan nach eigenen Ermessen ihre Mobilität erproben und ausbauen oder sich ausruhen, weil ihnen immer gleichzeitig beide Systeme zur Verfügung stehen. Fundamentale Entwick­lungs­schritte können im richtigen Zeitfenster erfolgen und gravierende Folgeschäden durch verpasste Entwicklungsphasen verhindern. Nicht zuletzt entfällt für die Begleit­person das umständliche Hantieren mit zwei Hilfsmitteln.

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19.09.2012

Der mitwachsende (Aktiv-)Kantelrollstuhl

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussionen um steigende Kosten im Gesundheitswesen werden Wirtschaftlichkeit und therapeutischer Nutzen zwangsläufig zum zentralen Thema der Rollstuhlentwicklung. Ein Hersteller muss demnach gleich einen dreifachen Spagat leisten: die Qualität des Hilfsmittels steigern, die Kosten senken und vor allem ein Höchstmaß an therapeu­tischer Vielseitigkeit erreichen. Die Entwicklungsabteilung bei SORG Rollstuhltechnik hat zum wiederholten Mal ein Grundmodul geschaffen, das sowohl ein breites Spektrum therapeutischer Ansätze abdecken kann, gleichzeitig aber mit geringstem Aufwand eine maximale therapeutische „Tiefenschärfe“ ermöglicht.

Der jüngste Coup aus der badischen Ideenschmiede ist aus dem intensiven Dialog mit Thera­peuten und Betroffenen entstanden. Aus den Erfahrungen der Positionierungstherapie und Versorgung mit leichten Sitzschalen ergab sich die Forderung nach einem kantelbaren Rollstuhl, der als flexible Basis für ein Positionierungssystem dient, leicht ist, einfach und feinstufig auf den ergonomisch optimalen aktiven Greifpunkt eingestellt werden kann, ein Auftrainieren der Restmobilität ermöglicht, durch eine umfangreiche Optionspalette ergänzt wird und der vor allem mit­wachsend ist.

Aus diesem Anforderungsprofil ist der neue Tilty Vario entstanden, eine Rollstuhlkonzeption, die alle Vorteile des Vectors mit jenen des neuen Kikas kombiniert. Der mitwachsende Starrrahmen (+ je 4 cm SB/ST, 5 cm RH) ist wie beim Vector mit einem Sitztragesystem ausgestattet, das differenziert auf die individuellen antropo­metrischen Vorgaben des Benutzers eingestellt werden kann. Durch den festen Radsturz von 7° kommen die Antriebsräder in optimale Körpernähe, so dass auch Kinder und Jugendliche mit kurzen Armen problemlos die Greifreifen errei­chen. Das neue Lochplattenkonzept erlaubt großflächige Einstellungen des Schwerpunkts (±5 cm Höhe, ±10 cm Tiefe). Dem Aktivitätsgrad des Benutzers kann damit optimal entsprochen werden. Die Kantelbarkeit der Sitz-Rücken-Einheit (um 35° mit Gasdruck­feder) bleibt trotz der vielfältigen Einstellmöglichkeiten in jeder Radposition erhalten. Zusätzlich lässt sich der Rücken um 40° im Winkel verstellen und zum Transport nach vorne umklappen. Damit wird die komplette Indikationspalette einer Kantelung ermöglicht: Stimulation und Stärkung des Stoffwechsels, des Herz-Kreislauf-Systems, der Verdauung, der Wahr­nehmung, der Reflexkontrolle, die Entlastung der Wirbelsäule, die Stärkung des Muskeltonus sowie eine wirkungsvolle Dekubitus-Prophylaxe etc.

Dank der umfangreichen Optionspalette des kann auf der Basis der festen Sitzplatte in Kombination mit dem festen Muldenrücken eine leichte Sitzschale direkt auf Tilty Vario montiert werden. Die XXL-Seitenteile sind ebenso lang wie die Sitztiefe, um eine maximale Beckenführung und seitliche Stabili­sierung zu erreichen. Verschiedene Positionierungshilfen zur Unterstützung von Abduktionstherapien erweitern die Palette. Der Sitz kann nach dem Pörnbacher Modell abduziert gebaut werden (vorne breiter als hinten), und mit einem Therapietisch ausgestattet ist sogar eine Aktivierungstherapie nach Pörnbacher realisierbar. Unterschiedliche Kopf- und Beinstützen sowie Armauflagen runden das Angebot ab.

Tilty Vario führt den Ansatz des Kikas bis SB 44 fort und ist ein höchst variables Grundmodul, auf dessen Basis mit geringem Aufwand differenzierte therapeutische Konzepte verwirklicht werden können. Quasi als Nebeneffekt der vielfältigen Einstellmöglichkeiten ist dieser neue Kantelstuhl bei Bedarf auch als Aktivrollstuhl einsetz­bar. Und mit seiner Mitwachsfunktion ohne Zukaufteile ist er der einzige seiner Art auf dem Markt.

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19.09.2012

Um einem behinderten Kind eine physische Entwicklung möglichst nahe am „Normal­zustand“ gewährleisten zu können, muss das Hilfsmittel wenigstens ersatzweise ähnliche sensorische Wahrnehmungen ermöglichen, die ihm seine Behinderung verwehrt oder er­schwert. SORG Rollstuhltechnik hat sich in diesem Bereich in der Vergangenheit bereits wiederholt impulsgebend hervorgetan und hatte damals mit dem „Knuffi OI“ neue Maßstäbe in der Versorgung extrem kleiner und/oder kraftreduzierter Kinder gesetzt. Gerade für sehr empfindliche Glasknochenkinder oder bei muskelatrophen bzw. –dystrophen Kindern hat der kleine Aktivrollstuhl enorm zur Selbstständigkeit und erheblichen Steigerung der Lebens­qualität beigetragen. Denn Mobilität ist der Schlüssel zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Und weil Stillstand gleich Rückschritt ist, hat man im badischen Oberhausen-Rheinhausen diesen Kinderrollstuhl-Klassiker weiterentwickelt und vor knapp einem Jahr seinen komplett über­arbeiteten Nachfolger Mio vorgestellt.

Mio ist deutlich leichter als sein Vorgänger bei gleich­zeitig verbesserter Stabilität. Sein neues Rahmenkonzept auf der Basis eines verwindungssteifen sogenannten Leiterrahmens ermög­licht extremste Belastungen vor allem durch hochaktive Kinder. Das stärkere Rahmenrohr unterstützt zusätzlich diese positiven Eigenschaften. Die einfache, leichte und benutzerfreund­liche Einstellbarkeit des optimalen Greifpunkts ist gerade im therapeu­tischen Alltag von enormer Wichtigkeit, weil dieser ganz wesentlich über das Maß und den Erfolg der Mobili­sierung der kleinen Rollstuhlbenutzer entscheidet.

Ein weiterer Schritt in Richtung Optimierung der individuellen Kinder-Versorgung ist die neue Carbon-Version des Mio. Sitz- und Fußplatte sowie die Kleiderschutz-Seitenteile und der feste Muldenrücken sind aus ultraleichtem und höchst strapazierfähigem Carbon. Die Gewichts­einsparung bei einem Carbon-Mio mit SB 30 cm beträgt erstaunliche 1,8 kg im Vergleich zu einem „Alu“-Mio. Abgesehen vom enormen therapeutischen Nutzen für extrem kraftreduzierte Kinder, sieht der Carbon-Mio echt stylish aus, ein Aspekt, der in der Frage der Motivation nicht unterschätzt werden darf. Ein ansprechendes Design verstärkt die Lust zur regel­mäßigen und damit therapeutisch sinnvollen Benutzung des Hilfsmittels – ein wichtiger erster Schritt zu Inklusion.

Lesen Sie hier mehr über den Therapeutischen Ansatz, Mios Technische Konzeption, sowie alle möglichen Ausstattungsoptionen. Und betrachten Sie Mio in aller Ruhe in seinen Fotogalerien.

SORG Rollstuhltechnik: Besondere Menschen, besondere Lösungen.

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19.09.2012

Pablo mini - macht aus kleinen Leuten große!
Der kleinste Stehfahrer für Kinder schon ab 12 Monaten

Im Verlauf der Evolution hat sich der menschliche Körper auf die aufrechte Haltung eingestellt. Sämtliche Organe funktionieren seither nach unten, also mit der Schwerkraft. Deshalb spielt die aufrechte Haltung in der Entwicklung eines heranwachsenden Menschen eine fundamentale Rolle. "Normale" Kinder erwerben diese elementare Fertigkeit im Alter zwischen 12 und 18 Monaten: kontrollierte Kopfhaltung, selbstständiges und kontrolliertes Sitzen, Fortbewegung durch Krabbeln, selbstständiges Aufrichten und letztlich das Laufen etc. In diesem Alter werden durch die vestibuläre Stimulation irreversibel die Weichen für alle kommenden Entwicklungsschritte gestellt.

Pablo mini kann den Kindern, denen diese Möglichkeiten durch ihre Behinderung versagt sind, ersatzweise funktionsähnliche sensorische Wahrnehmungen ermöglichen, nämlich die notwendige aufrechte Haltung bei gleichzeitiger Mobilität, damit die Entwicklung einer autonomen und kontrollierten Motorik als Basis für die folgende Feinmotorik gelegt werden kann. Durch seine "Größe" als weltweit kleinster Stehfahrer kann Pablo mini die Kinder exakt in diesem von der Natur angelegten Entwicklungsfenster therapeutisch aufnehmen und diesen Entwicklungsschritt überhaupt erst ermöglichen.

Ein Verpassen dieser Entwicklungsstufe hätte weitreichende Folgen und würde zu nachhaltigen Schäden führen, unter anderem zu:

Fortbestand von reflexbedingten Bewegungsmustern, fehlende Rumpf- und Kopfkontrolle, Spasmen, Skoliosen, Ausbildung von Kontrakturen und Bewegungs-Dysfunktionen, Kreislauf-, Stoffwechsel- und Verdauungsinsuffi­zienzen, Wahrnehmungsdefizite, psychomotorische Unruhe, Hyperkinesen der mimischen Muskulatur mit evtl. Kieferstarre, gebremste bis blockierte Sprachentwicklung mit Kommunikations- und Interaktionsstörungen, etc.

Der entscheidende Faktor für die Nachhaltigkeit unserer Hilfsmittelkonzeption ist die permanente Fortführung der autonomen Bewegung in aufrechter Haltung auch und gerade in den Folgejahren! Denn kein Kind lernt das Laufen, um sich dann für den Rest seines Lebens ins Eck zu setzen.

Dafür kann Pablo mini als einziger Stehfahrer auch in der Breite mitwachsen und hat zusätzlich zwei "größere Brüder". So kann das Therapiekonzept bis ins Erwachsenenalter fortgeführt werden und der komplette Muskeltonus auftrainiert und stabilisiert, das Herz-Kreislauf-System, der Verdauungstrakt und der Stoffwechsel stimuliert und ihre Funktionstüchtigkeit ausgebaut werden.

Pablo mini vereinigt alle diese therapeutischen Anforderungen und wird dadurch ein fundamentaler Baustein in der Frühförderung während des Entwicklungsfensters zur vestibulären Stimulation: aufrechte Haltung bei kontrollierbarer, behutsamer Belastung des Skeletts und der Muskulatur, kraftschonender Antrieb durch ergonomisch optimale Schulter-Antriebsrad-Position, Wendigkeit auf kleinstem Raum, kind- und entwicklungsgerechte Dimensionen, therapeutisch langfristige Perspektive durch Modifizierbarkeit der Größe. Zusätzlich verfügen alle Körperführungselemente über eine große Flexibilität für eine wachstums­bedingte Anpassung ohne zusätzliche Teile.

Der aktivierende Stehfahrer Pablo mini von Sorg Rollstuhltechnik GmbH + Co.KG, trägt entscheidend zur Prävention aller Folgeschäden eines nicht stimulierten und nicht intakten Vestibulums bei. Deshalb ist er ein unverzichtbares, nachhaltiges und kostengünstiges Hilfsmittel für Kinder ab 12 Monaten auf ihrem schweren Weg in ein selbstbestimmtes und aktives Leben. Geben wir ihnen diese Chance!

Live zu erleben auf der REHACARE Düsseldorf, Halle 4 Stand A15.

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